Im Sommer 2015 haben wir gemeinsam mit der Lech Zürs Tourismus GmbH und Warth-Schröcken Tourismus drei Geocache-Runden am Tannberg entwickelt und umgesetzt. Jede der drei Runden in Lech, Warth und Schröcken besteht aus 10 Geocaches unterschiedlicher Cachetypen und hat – neben der Gemeinsamkeit der Region Tannberg – ein eigenes Thema. So dreht sich die Runde in Lech bzw. Oberlech rund um die Gipslöcher, in Warth geht es um den Skipionier „Pfarrer Müller“ und um die ehemalige Salzstraße, auf der das „Weiße Gold“ transportiert wurde. In Schröcken steht die Besiedelung durch die Walser und die einzigartige Natur mit ihren Gletschermühlen im Vordergrund.

Pfarrer Müller / Weißes Gold
Die Geocache-Runde in Warth beginnt am „Steffisalp-Express“ mit einem Multi-Stage Cache (GC5PJZE), der euch bequem (oder mit Muskelkraft) auf 1900m Seehöhe bringt. Dort startet ihr in Richtung Nordwest zum „Spitzigen Stein“, wo der Skipionier Pfarrer Müller (GC5PJZW) ein Relikt hinterlassen hat. Zwischen den gekreuzten Holzski ist der Cache in einem Rohr im Boden versenkt. Ihr braucht ein paar Liter Wasser (aus dem nahegelegenen See), um die Dose an die Oberfläche zu befördern. Weiter geht es nach Westen über die „Lawine“ (GC5PK01) bis zur „Hochalpe“ (GC5PK04), bei der sich eine Rast anbietet. Der Cache an der Hochalpe ist eine Letterbox, deren Schlüssel ihr erst finden müsst. Er befindet sich hinter der Alm in einem ausgehöhlten Holzpfosten, die Letterbox selbst ist ein Briefkasten aus Metall an den Headerkoordinaten. Nach einer Stärkung geht es ziemlich eben weiter zum „Salober“ (GC5PK0E), wo ihr die Dose an einer Liftstütze per Seilzug „einholen“ müsst. Hier gibt es auch einen Fotopunkt, bei dem ihr ein Bild per Selbstauslöser von euch schießen und es später online abrufen könnt. Von jetzt an geht’s bergab, vorbei an den Rillenkarren, einer geologischen Besonderheit (mit Earthcache). Hier beim Cache „Anglerlatein“ (GC5PK0H) ist euer Geschick gefragtder Geocache ist zwischen den Rillenkarren und ohne Hilfsmittel nicht zu erreichen. Beim zusätzlich angegebenen Wegpunkt findet ihr eine Magnetangel, mit der ihr die Dose angeln könnt. Der Forstweg führt vorbei am Cache „Jausenstation“ (GC5PK0T), an der vielleicht auch der Skipionier damals eine Pause eingelegt hat bis zum Hochtannbergpass, wo die alte Salzstraße beginnt.

Vom Hochtannbergpass geht es den Hügel hinauf zur Kapelle St. Jakobus (GC5PK0X). Ein Gedenkstein neben der Kapelle erinnert an die Bergbauern, die im 19. Jahrhundert wegen des Mangels an Brennholz für die langen Winter mit der gänzlichen Entsiedelung der Gemeinde ihre Heimat verlassen mussten. Von hier habt ihr nach Osten einen schönen Blick auf die Bregenzerwaldstraße, die parallel zur alten Salzstraße verläuft. Weiter geht es zur „Jägeralpe“ (GC5PK13), bei der sich ein Klassiker unter den Cachebehältern versteckt. Unter der Brücke über den Krumbach findet ihr eine große Munitionsbox – mit ungefährlichem Inhalt. Jetzt sind wir bereits auf der alten Salzstraße, gehen vorbei an der Holzbodenalpe und können uns einen gemütlichen Platz zum Berechnen des Bonus-Cache (GC5PK17) suchen. Dieser liegt auf dem letzten Stück des Weges und ist passend zum Thema gestaltet. Passend zum Rätsel dreht es sich auch beim Cachebehälter um Salz, der Bonus ist in einem ausgehöhlten Salzkristall untergebracht. Die alte Salzstraße endet in Wolfegg, von hier sind es nur noch wenige Meter bis zum Parkplatz des Steffisalp Express und die längste Runde mit knapp 11 Kilometern (bei Nutzung des Steffisalp Express) ist geschafft.

Für jede Geocache-Runde am Tannberg gibt es einen Stempelpass, den ihr entweder vorher selbst ausdrucken oder im Tourismusbüro holen könnt. In einigen Caches findet ihr Motivstanzer, mit denen ihr euren Stempelpass lochen könnt. Für die ersten 200 vollständig gelochten und ausgefüllten Stempelpässe gibt es im Tourismusbüro eine Tannberg-Geocoin! Den Stempelpass für die Runde „Pfarrer Müller & Das weiße Gold“ könnt ihr hier herunterladen. Wir wünschen viel Spass bei eurer Tour entlang des Tannberg rund um Warth!